Malaysia
FAZIT
Malaysia ein Land der gemischten Kulturen. Hier leben Muslime, Buddhisten, Hindus und Christen nebeneinander, sowie viele verschiedene Nationalitaeten. Erstaunlich, dass das so gut geht. Gibt natuerlich schon auch Probleme. Unser Taxifahrer hat zum Beispiel hervorgehoben, dass fuer Motorrad- und Scooterfahrer Helmpflicht besteht, aber Muslime, welche ohne Helm rumfahren nicht verzeigt werden waehrend die Chinesen und Inder gleich drankommen. Grundsaetzlich aber scheinen hier alle friedlich nebeneinander zu leben und die Regierung bemueht sich alle gleich zu behandeln. Nachdem wir nun schon in Thailand angekommen sind, ist uns aufgefallen, dass Malaysia wohl wohlhabender ist, aber irgendwie alles dreckiger und schmudliger ist. Ausser den Prunkbauten und Riesenkaufhaeusern. Abends in den Strassen von Georgetown rannten Ratten umher und die offenen (Ab-)Wasserkanaele sind auch nicht gerade so angenehm. Kein Wunder werden fuer die wohlhabenden Leute ganz viele Retortenstaedte gebaut. Fussgaenger haben es schwer. Auf den Strassen der Staedte muss man aufpassen nicht ueberfahren zu werden oder in einen offenen Graben zu fallen. Malaysia hat aber sicher viel zu bieten, wir denken da an die vielen Inseln und andere Provinzen wie Sarawak und Sabah. Wir haben ja nur 3 Staedte und die Cameron Highlands gesehen, war halt nur so ein Durchgangsland. Die Highlands mit ihren Teefeldern, Erdbeer- und Gemuesefarmen waren sehr schoen. Das darf man auf keinen Fall verpassen, wenn man nach Malaysien reist. War auch eine angenehme Abkuehlung von den Temperaturen her.
07.05.07 GEORGETOWN BIS KRABI
Heute verabschiedeten wir uns von dem sympatischen Hong Ping Hotel, die uns bis zur letzten Minute sehr freundlich betreuten. Der erste Van liess lange auf sich warten, kam dann aber nach telefonieren doch noch. Wir fuhren die ersten 4h mit einem sehr ruhigen & angenehmen Fahrer. Er setzte uns in der mitte der Fahrt einfach bei einem Tourbuero in Hat Yai (in Thailand) ab, weil wir hier umsteigen mussten.(Wovon wir natuerlich nichts wussten!) Nach einer Stunde warten gings noch weitere 5h auf dem Notsitz im vollen Van bis nach Krabi. Der Fahrer hielt zum Glueck eine halbe Stunde fuer eine Essenspause. Das tat gut, vor allem unseren Pos. Ja und das Hotel in Krabi fuhr er dann auch erst beim 3'ten Versuch richtig an.



Warten. . .

Essen und CNN
06.05.07 PENANG
Heute war unsere grosse Tempeltour mit dem Taxi waehrend 5h. Wir haben uns ein Taxi genommen, weil es teurer und weniger individuell gewesen waere 2 Stadttouren zu buchen, welche das abgedeckt haetten, was wir gerne gesehen haetten. So fuhren wir mit den Erklaerungen und Vorschlaegen des Chauffeurs von Ort zu Ort. Zuerst zum Schlangentempel, der gerade renoviert wurde. Danach gings weiter zu einer Tempelanlage mit liegenden Buddha und vielen schoenen goldenen Daechern. Spaeter gingen wir zu einem Gewuerzgarten. Auf der Fahrt dorhin sahen wir die Badestraende und Ferienorte der Insel. Sah leider alles ein bisschen heruntergekommen und schmudelig aus (ausser natuerlich den vielen Neubauten).


Die sind doch verrueckt, oder?

Tor zum Schlangentempel

Stille Zeugen
Das war eine schnelle Fahrt zurueck in das schwuele und heisse Kuestenland von Malaysien. Wir hielten regelmaessig alle 2h und liessen Menschen Ein- und Aussteigen. Die Staedte in Malaysien sind alle gleich haesslich und chaotisch, modern und zerfallen und ueberall hats Baustellen. Aber alles scheint hier reibungslos zu funktionieren, so haben wir es bis jetzt jedenfalls erlebt.
Sinnbildlich fuer all die Tempel hier in Georgetown. (Aufnahme Sum Poh Tempel bei Brinchang)
Die Teefelder, in den von Tigern (Unter 900m.ue.M) bewohnten Cameron Highlands, sind wunderschoen. Besonders die Tour durch Dschungel, Teeplantagen und Fabrikationshalle und Fabrikladen machen uns viel Spass.








Das war aber eine verrueckte Fahrt in die Hoehen von Malaysia! Die Stasse ist zwar neu, aber so was von eng. Bus und Lastwagen kreuzen und man denkt jetzt kracht es gleich. Ausserdem hat es auf den 30 km jeden km wohl mehr Kurven als man durchschnittlich pro km nach Engelberg hat.


Nun bemerkten wir, wir sind wohl ausser Saison in einem Kurort angekommen. Ein riesen Golfplatz und viele Hotels sehen wir kurz vor der Ankunft.
