Ecuador

FAZIT
 
Laute und dreckige Stadt Quito. Schon bald stellten wir fest, dass die Bus- & Taxifahrer irgendwie selbstmörderisch veranlagt sind und man als Fussgänger immer hinten anstehen muss. Am schlimmsten sind die Busse mit ihren stinkenden & russenden Abgasen. Dazu noch die Höhe = wenig Luft zum Atmen. Die Busse halten an jeder Ecke und können mit einem Handzeichen angehalten werden, egal wo. Dauernd steigen fliegende Händler ein und aus, welche mal Kochschürzen mit schlimmen Mustern mal Süssigkeiten anbieten. Im Restaurant ist Meerschweinchen eine Spezialität.  Es ist bereits um 6 halb 7 dunkel (das gefiel R gar nicht ;-). Rucksack vorne tragen! Jeder Taxifahrer machte uns darauf aufmerksam, die Tasche oder den Rucksack immer vorne zu tragen, kam uns manchmal doch ein bisschen uebertrieben und als Angstmacherei vor. Politiker gelten als korrupt und sacken das Geld vom Stadt lieber selber ein, als dass sie es in das Land investieren (sagte uns unser Spanischlehrer Milton. Er mochte die Politiker ueberhaupt nicht!). Die Galapagos sind das Juwel von Ecuador. Superschoen und wahrscheinlich eine der lukrativste Einnahmequellen von Ecuador, neben dem Erdoel. Was uns aufgefallen ist, das Gefaelle zwischen Nord und Sued. Armer Norden, reicher Sueden. Anhand den Staedten ist das gut sichtbar. Nette Leute, abwechslungsreiche Landschaft (Kueste fuer Badeferien, Anden zum rumkraxeln, Nebelwald um Voegel zu beobachten  und Urwald). 

09.10.06 BIS 11.10.06 GUAYAQUIL
 
In Guayaquil schauten wir uns vorallem St. Ana an und den Malecon 2000 direkt am Rio Guayas.
Es war eine schönere und gepflegtere Stadt als Quito. Aber der Süden von Ecuador ist reicher wie der Norden und das sieht man schon.
 
11.10.06 GUYAQUIL NACH PIURA (Peru)
 
Mit dem Bus gings dann via Machala, wo wir uns mit Nicole (von Galapagos) verabredet hatten, nach Piura in Peru. Dort legten wir eine Pause ein und schliefen in einem Hostal, genossen eine leckeres Frühstück.

30.09 BIS 01.10.06 BELLAVISTA CLOUDFOREST
 
Dieses Wochenende entflohen wir der Stadt und fuhren in die Bellavista Lodge im Nebelwald.
Um 8 Uhr wurden wir vom Shuttleservice abgeholt. Der Fahrer war sehr nett. Patrizia konnte schon von ihrem Spansich gebrauch machen. Ein weiteres Paar stieg zu und ab gings zum Nebelwald. Bei unserer Ankunft flatterten rund um die Lodge ganz viele bunte Kolibris umher. Wir waren ganz entzueckt.

Am Mittag bildete sich dann bereits der Nebel. Als wir unseren ersten gefuehrten Trek starteten, hat es dann bereits leicht geregnet. Wir fühlten uns fast wie im Regenwald. Der Guide erklärte uns Fauna und Flora und zeigte uns viele tolle Blumen und Pflanzen. Auch Vögel waren viele zu sehen. Sogar einen Bergtucan haben wir gesehen (hoch oben in den Bäumen).

Im Fotoalbum findet ihr Bilder von zwei netten Insekten, welche uns gleich zu Beginn angsprungen haben.Zunächst gings noch ganz gemütlich durch den sekundären Wald runter ins Tal. Durch die Fotostopps und die interessanten Erklärungen des Guides dauerte das etwas mehr wie eine Stunde. Am Talboden angelangt, diente uns ein Flüsschen als Pfad. Zum Glück waren wir alle mit Gummistiefeln ausgerüstet. Ab und zu war es eine ziemliche Kletterpartie und wir mussten aufpassen , dass wir nicht auf den glitschigen Steinen und Baumstämmen / Wurzeln ausrutschten.

Am Ende standen wir vor einem ca. 5 Meter hohen Wasserfall mitten im Dschungel. Von da ging es dann wieder über einen sehr steilen und glitschigen Pfad nach Oben. Wir benötigten wieder ungefähr eine Stunde bis hoch auf die Strasse. Später in der Lodge gab's was leckeres zu Essen. Danach mussten wir leider schon wieder zurück nach Quito und die süssen Kolibris zurücklassen. :-( Auf der Rückfahrt fingen wir hinten Links einen Platten ein. Unser Chauffeur hatte den Schaden bereits nach 10 Minuten behoben.