Peru

FAZIT
 
Peru, Land der Inkas, Land von Machu Picchu und der Ruinen. Hier trinkt man auch mehr Inka Cola wie Coca Cola. Eion anderes Nationalgetraenk ist der Piscosour. Frisch gemixt = lecker. Auch Matetee (de Coca) gibt es ueberall. Soll bei Hoehenkrankheit helfen. Hier gibt es auf der Speisekarte viel Lamafleisch. Schmeckt noch gut. An allen Enden und Ecken sind Maerkte (artesanal) zu finden. Die Verkaeufer fordern einem immer auf "compra compra!" (fuer die nicht Spanischsprechenenden unter Euch: kaufen Sie, kaufen Sie! ). Auch wenn man jemandes Lamas oder Schafe fotografiert, kommen Sie gleich und verlangen mindestens un Sol. Viele bieten sich in traditioneller Kleidung mit einem Lama gegen Geld zum Fotografieren an. Viele Staedte sind auf Inkagrundmauern gebaut. Allen voran Cusco. Hat uns sehr gefallen, obwohl schon recht touristisch und sehr viele Verkaeufer. Wieder sehr nette Leute. Neben Machu Picchu war der Titcacasee ein Highlight, vor allem Islas Los Uros. In den Anden landschaftlich schoen, der Norden sehr karg. Vor den Staedten am Strassenrand liegt leider leider immer sehr viel Muell rum. Sogar in den Vororten der Staedte. Schade schade...

25.10.06 PUNO NACH COPACABANA (BOLIVIEN)
 
Heute fahren wir mit dem Bus weiter nach Copacabana. Hier werden wir noch die Isla del Sol (Geburtsstätte der Inkas) besuchen.

24.10.06 PUNO/ TITICACASEE
 
Heute wurden wir aus unserem Zimmer geklopft. Wir sollten uns um 7.30 in der Lobby einfinden, aber es war dann eben 6.30 Uhr. Dies war jedoch kein Problem, denn um 5 Uhr früh war es schon taghell! Ab gings zum Hafen und von da mit dem Boot zu den Floating Islands Los Uros. Plötzlich tauchten die bekannten Schilfboote und Inseln vor uns auf. An einer der Inseln legten wir an. Unser Guide und die Bewohner erklärten uns, wie die Inseln konstruiert werden.

Es war komisch auf diesen schwimmenden Schilfinseln umherzugehen. Die Wellen waren gut zu spüren und auch zu sehen. Zur nächsten Insel durfte, wer wollte, mit einem der traditionellen Boote fahren. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Es war total friedlich und schön dem harmonischen Treiben auf dem Wasser und den Inseln zuzuschauen. Einfach nur schön!

Nächster Stopp: Insel Taquile. 6km lang, 2km breit. Fast wie eine griechische Insel nur ohne das Zirpen der Grillen und nur ein bisschen Höher (3810m ü M, Seespiegel). Die Aussicht während dem 40 minütigen Spaziergang zum Dorfzentrum war atemberaubend. See, Berge, Schneeberge, Inseln und ein stahlblauer Himmel. Die Berge am anderen Seeufer waren teilweise nur sehr wage zu erkennen.

Es leben 6 Gruppen auf der Insel. Jede stellt einen Präsidenten und über diesen steht dann noch ein gewählter Bürgermeister. Dieser hat das Sagen auf der Insel. am sonntag treffen sich immer alle auf dem grossen Platz im Dorf und dann werden aktuelle Themen und die Probleme diskutiert. Nur wenn das Problem sehr gravierend ist, wird die Polizei von Puno zugezogen. Die Kleidung der Insulaner spricht auch. Zum Beispiel ist die Mütze links ganz in rot nur für verheiratete Männer und die rechts ist für junge unverheiratete Männer. Verheiratete Männer tragen auch noch einen Gürtel, in den die Haare seiner Frau eingewoben sind und eine ganz bunte Tasche für die Cocablätter. Die Frauen haben ein schwarzes Tuch. An diesem sind alle Ecken mit einem grossen Bommel versehen und ja nach Farbe dieser Bommel erkennt man ob sie verheiratet ist oder nicht. Gar keine schlechte Idee, so weiss man immer wer noch zu haben ist und wer nicht...

23.10.06 CUSCO NACH PUNO
 
Überpünktlich fuhr der Zug in Cusco los. Mit einem tränenden und einem lachenden Auge verliessen wir Cusco. Wir hatten Glück und die backpackerklasse war nicht ausgebucht. So hatten wir ein ganzes Abteil für uns alleine. Während der 10 stündigen Fahrt vertrieben wir uns die Zeit mit Jassen, Yatzy spielen, aus dem Fenster schauen, Fotografieren und fein Essen.  Die Fahrt verging unglaublich schnell und war sogar entspannend (-er als Busfahren).