Bolivien

FAZIT
 
Bolivien besitzt mit der Salar de Uyuni und dem Altiplano wunderschoene und ganz unterschiedliche Landschaften. Bis jetzt die schoensten von Suedamerika, zumindest fuer uns. Wunderschoen und faszienierend. Super freundliche Leute und man kann, ohne gleich zum Kauf aufgefordert zu werden, in den Laeden und Maerkten rumstoebern. Sehr angenehm, im Vergleich zu Peru. Ueber 90% der Leute katholisch sind, bringen sie Pachamama (Muttererde) noch immer Opfergaben dar. Deshalb kann man im Hexenmarkt auch alles fuer diese Rituale kaufen. Zum Beispiel Lamafoeten getrocknet oder man laesst sich durch einen Wahrsager mit Hilfe von Cocablaettern beratschlagen oder die Zukunft voraussagen. Im Tal von La Paz nach Coroico gibts 2 Drogen Checkpunkte (von den Amerikanern auch finanziell unterstuezt), weil in diesem Tal viel Coca angebaut wird und auch Kokain hergestellt wird (ILLEGAL). Hier kauen die Leute noch zu Hauf Cocablaetter, die sind auch legal, sowie der Tee. Die Leute sind alle sehr Hilfsbereit und freundlich. 95% der Strassen in Bolivien sind nicht geteert. So ist ein Plattfuss nicht ungewoehnlich. Es hat uns super gefallen und wir sind froh, den Flug von Lima nach Santiago gestrichen zu haben. Wir haetten sehr viel Schoenes verpasst.

01.11. BIS 3.11.06 SALAR DE UYUNI 
 
Weiss, und wie. Alles Salz hier! Bis auf diese riesen Werbetafel mitten in der Salzwüste ;-)

Nur für das Foto haben wir  die Sonnenbrillen abgelegt. Es blendet unglaublich. Hier waren wir auf der Fischerinsel (Isla del pescador), welche mitten in der Salzwüste liegt. Sie ist voller Kakteen (einige davon sind ueber 1000 Jahre alt!) und hier haben wir auch zu  Mittag gegessen. Acht Jeeps mit durchschnittlich 6 Touristen fahren diesen Ort täglich an. Tja nirgendwo ist man alleine.

Wir fuhren über alle Arten von Böden, Salz, Stein, Sand oder erkaltete Lava. Und Hindernisse wie hier hatten wir auch öfters. Einmal hatten wir einen Platten, kein Wunder bei diesem Terrain. Unser Fahrer hatte alles bestens im Griff. Nach 10 min. gings weiter.

Die zweite Nacht war gaaanz schlimm: Wir hatten keine Dusche, es war die ganze Nacht bitter kalt, kein fliessendes Wasser, unter diesen Umständen standen wir gerne um 4 Uhr früh auf . . . Der See ist wirklich knallrot und das Wasser ist an den Quellen ringsum den See warm.

Kurz vor dem Grenzübertritt nach Chile. Die grüne Lagune.

31.10.06 ORURO BIS UYUNI

Die Zeit vergeht dann doch noch und wir steigen in den Zug nach Uyuni. 6 h Fahrt. Um 22.30Uhr werden wir von unserem Touroperator abgeholt und zum (schoensten)Hotel (von Uyuni) gebracht. ;-)

Wir erholten uns hier und erfuhren, dass Oruro am Mittwoch seine 400 Lenz feiert. In der Stadt waren überall Schulmusiken unterwegs. Oruro ist übrigens DIE Fasnachtsstadt von Bolivien. Wir haben auch das örtliche Fasnachtsmuseum besucht. (Gibts sowas eigentlich auch in Basel?)

30.10.06 ORURO
 
Von La Paz aus gings mit dem Bus (3h) nach Oruro. Eine Nacht haben wir hier verbracht um unseren Zug zur Salar de Uyuni um 15:30 am folgenden Tag zu nehmen.

29.10.06 LA PAZ
 
WOW, what a day. Heute sind wir mit dem Mountainbike von 4750m auf 1100m runter gefahren und zwar auf der sogenannten world most dangerous road. Wir haben diese Tour gestern bei www.gravitybolivia.com gebucht. Morgens um 7.45 fuhren wir von La Paz los, die Bikes auf dem Dach des Busses festgemacht. Nach gut einer Stunde wurden die ganzen Kleider und Sicherheitsutensilien verteilt und danach gabs vom Guide eine Einführung zum Biken.

Los gings zuerst auf einer gut geteerten Strasse. Da liessen wir es sausen und genossen die rasante Fahrt um langgezogene Kurven. Die Aussicht auf die hohen Berge und die Täler war fantastisch (natürlich nur bei den Stopps zu geniessen!) Nach gut 20 km bogen wir dann auf die Schotterstrasse (the world's most dangerous road) ein. Hier gab es einen Snackstopp, neue Instruktionen und Regeln für den folgenden Abschnitt und nochmals einen Check der Bremsen etc.. Es war sehr neblig und man konnte nicht weit sehen. Im nachhinein war das gut so, denn neben der Strasse gings echt weit runter...sahen wir erst auf der Rückfahrt mit dem Bus. Da wurde uns schon ein bisschen mulmig, mehr noch als beim Biken.

Je weiter wir runter kamen, desto wärmer wurde es  (zu warm für all die Schichten vom Start)und der Nebel verzog sich langsam. Super Sicht auf die Berge. Die Strasse war sehr sehr sehr staubig und wir mussten uns Mund und Nase abdecken. Vorallem wenn ein Lastwagen/Bus vorbeifuhr oder es leicht bergauf ging, sehr unangenehm. Wir staunten darüber was für grosse Lastwagen und Busse diese Strasse benützen. Unglaublich zuzusehen wie die sich auf dieser engen Strasse kreuzen. Es kommt ab und zu vor dass bei Zusammenstössen oder Ausweichmanövern ein Bus oder Lastwagen abstürzt. Aus diesem Grund und weil in der Regenzeit die Strasse manchmal verschüttet wird, befindet sich eine neue Strasse im Bau. 

28.10.06 LA PAZ
 
Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zu einem Reisebüro um für morgen einen Ausflug zu buchen, welcher uns von Corinna & Lee, sowie einem neuseeländischen Pärchen empfohlen wurde. Danach machten wir uns auf die neue Stadt zu erkunden. Wir folgten dem Vorschlag auf unserem Plan: Besuchten die Plaza Murillo, den Hexenmarkt, den Paseo el Prado und zum Schluss noch das Coca Museum.