Familienferien

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Familienferien

Familienurlaub ist kompliziert. In einer Familie wollen alle zu ihrem Recht kommen. Jedes Kind hat seine konkreten Vorstellungen, Mama und Papa meistens auch. Sie wollen auch mal wieder Zweisamkeit erleben, wo sie doch das ganze Jahr funktionieren müssen.
Um einen Urlaub gut zu planen, setzen Sie sich am besten rechtzeitig zusammen. Jedes Familienmitglied sollte dabei gleichberechtigt und frei heraus sagen dürfen, was es sich von seinem Urlaub wünscht.
Eltern-Kind-Veranstalter werben mit der perfekten Idylle, in der alle finden, was sie suchen. Die Erwartungshaltung ist dann auch entsprechend. Oft geht es leichter, wenn nicht alle alles in einen Urlaub packen. Alles findet man sowieso selten an einem Ort. Vielleicht versuchen sie es mal mit ein paar kürzeren Reisen mit verschiedenen Schwerpunkten.
Die fünf wichtigsten Regeln, wie die Ferienreise für Eltern und Kinder gleichermaßen zum Erfolg wird.

Unterkunft

Kinder brauchen Platz zum Spielen, Eltern wollen auch mal ihre Ruhe haben. Darum sind Ferienhäuser ideal. Im Hotel sind so genannte Familienzimmer mit zwei getrennten Schlafräumen zu empfehlen.

Urlaubsort

Kinder bis zu 6 Jahren begnügen sich mit Sonne, Wasser und Sand. Die 6- bis 12-Jährigen suchen Abenteuer und wollen Natur erleben, am liebsten im Kontakt mit Tieren, zum Beispiel auf einem Bauernhof. 12- bis 18-Jährigen muss Abwechslung geboten werden: Sport und Disco sind Zufriedenheitsgaranten.

Kontakte

Wenn es am Ferienort genügend gleichaltrige Kinder gibt, gewinnen die Eltern Zeit für sich. Idyllische, einsame Berghütten taugen wenig für den Familienurlaub, weil die Eltern dann als Alleinunterhalter rund um die Uhr im Einsatz sind.

Programm

Anregungen sind gut, aber zu viel Programm ist schlecht für die Laune der Kinder: Sie möchten in den Ferien nicht "beschult" und von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten geschleppt werden.

Konflikt

Wenn es bei Interessenkollisionen zwischen Eltern und Kindern mal "hart auf hart" kommt, sollten die Belange der Eltern Vorrang haben, denn sie sind stärker angewiesen auf die Erholung als ihre Kinder.