Laos (13.7- 10.8)

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13.\14.Juli 07
Mit dem Tourist Bus ging es von Hue ueber Dong Ha ueber die Grenze in Lao Bao  nach Savannakhet. Die Ticketverkaeuferin, beteuerte x- Mal, dass es direkt nach Laos ginge und wir durch den Aufpreis einen guten Bus bekommen. Naja nach wenigen Kilometern in Dong Ha, sollten wir in einen Minibus umsteigen, mit welchem es nach Lao Bao ging und von dort zu Fuss ueber die Grenze in einen laotischen Minibus. Da hatten sie die Rechnung ohne Markus gemacht. Der rief aus, bis uns der Chauffeur zum Busbahnhof fuhr, wo wir in einen anderen Bus gesetzt wurden, der direkt fuhr.
 
In Laos angekommen stellten wir uns schon darauf ein, die Tuk Tuk Fahrer abzuwimmeln, doch nichts geschah, alles blieb ruhig. Wir mussten schliesslich den Fahrer ansprechen ob er uns zum Saisouk Gesthouse fahre.


15. Juli 07
Heute ging es mit dem Bus in den Sueden, nach Pakse, der Kaffee-Haupstadt. Auf der Fahrt, lud uns ein freundlicher Moench, der Markus' Frisur mit " ah, like David Bekham" kommentierte, in sein Dorf ein. Wir versprachen ihn am naechsten Tag zu besuchen, da wir unser grosses Gepaeck erst in Pakse deponieren wollten. Wir stiegen im Sabaidy Gesthouse ab.


16.\17. Juli
Mit dem Bus ging es nach Salavan, wo uns Moench Kham Ath abholte und durch das Staedtchen fuehrte. Danach fuhren wir aufs Land, wo er aufwuchs. Momentan studiert er in Savannakhet.
Nach einem gemeinsamen Z' Nacht mit ihm und unseren Fahrern, zogen wir uns ins Hotel Phoufa  zurueck. Kurz darauf entwickelte Markus Fieber und Magen- Darm Probleme. Darum beschlossen wir noch eine Nacht zu bleiben und unser Zimmer gegen eines mit TV  zu tauschen.

 

Rueckfahrt ins Hotel bevors um 18 Uhr bereits Nacht wird.


18. Juli
Heute ging es mit einem Pick up und dann mit Bus nach Paksong, der Kaffee Stadt auf dem bolaven Plateau. Wir stiegen im Bolaven Guesthouse ab, welches etwas ausserhalb liegt, da das zentral gelegene GH teuer und eine Absteige war. Nun ging es darum ein Motorrad zu bekommen um die Kaffeeplantagen und die Gegend auszukundschaften. Mit viel Ueberredungskunst schaffte es Markus schiesslich eine Rostlaube zu mieten.



19. Juli
Country Side Tour und Fruehstueck bei den Tat Fan Wasserfaellen. Danach ging es mit dem Pick Up zurueck nach Pakse. Dort genossen wir super gute Spaghettis, holten das Gepaeck und fuhren mit dem VIP Bus nach Vientiane.

Ein HALLO an alle Frankeaner (der Kaffee verfolgt mich auch hier ;-)
Dieser koestliche Arabica gedeiht hier auf 1200 metern hervorragend.

Ganz soooooo schwer hatte ich mir das schon nicht vorgestellt hier ein Motorrad zu mieten. Es brauchte 2 Stunden Ueberredungskunst bis mir ein netter Restaurantbesitzer sein eigenes auslieh. Bis jetzt hat hier in diesem verschlafenen Nest noch nie jemand danach gefragt.

 
Fleischspiesse ein Leibgericht der Laoten

 

Kleider zum Baden?  Ueberfluessig bei den Kindern :-)

 

Ein ganz normales Taxi mit Platz fuer 2 Langnasen (alle nicht Asiaten) oder 4 Laoten!

 

Mit dem "Koenig der Buse" unterwegs.


20. Juli 
Wir stiegen im Riverside Guesthouse ab, welches etwa 500m ausserhalb liegt vom eigentlichen Zentrum. Nun ging es darum ein Motorrad zu bekommen um noch vor 11.30 Uhr beim Chinesischen Konsulat unser Visum zur spateren Weiterreise zu beantragen. (Das war Knapp! Geschafft 11.28 Uhr)
 
Danach Stadtrundfahrt in Vientiane
Besichtigung des Phat That Luang und der Arc de Triomphe von Laos Patuxai

 

21.Juli ich bekomme meinen Harry Potter, ohne reservieren und anstehen.
Im Hintergrund sieht man ein KInderbuch, welches vor UXO unexplodierten Bomben warnt.

 
 
....da muss ich wohl noch etwas groesser werden :-)

 
 

 
 
 

 
 
... wo muss ich hier durch?

 
Wann diese Strasse wohl fertig wird bei dem Einsatz!

 
Geschlafen wird hier ueberall und immer! Warum Nadja das Land wohl gefaellt?!

 
 
Mmh.. da laeuft einem doch das Wasser im Mund zusammen! oder euch nicht!

Das beliebteste Objekt hier -BESEN!
es wird  sogar die Baustelle gewischt

Der Patuxai Arc de Triomphe des Ostens, aber in Paris koennten wir uns wahrscheinlich nicht ohne schmutzig zu werden mit weissen Oberteilen so Fotographieren lassen.

 
 
Die Friendship Bridge verbindet Laos und Thailand.

 
 
Einige Kilometer von Vientiane am Mekong liegt der Buddha Park, in dem es viele kuriose Skulpuren gibt, die nicht nur buddhistisch, sondern auch Ursprung anderer Religionen sind.

 
 
 
... auch hier wird wieder geschlafen...


Na wer behauptet noch das "Zahtüfeli" gaebe es nicht!


 
Auf dem Heimweg machen wir noch einen kurzen Abstecher in die lokale Brauerei und bekommen eine kurze Fuehrung, Abziehbilder und natuerlich BIER!


BEER LAO  ........ I'm lovin it!

 
Mit dem Bus geht es weiter nach Vang Vieng, der Party und TV - Bars Stadt von Laos.
 

 
Abends geniessen wir es, endlich wieder einmal Fernsehen zu koennen, nur die Filme die wir waehlen sind entaeuschend. Pirates of the Carabbean 3, Spider Man 3, Shrek 3 und Transformers, tja dafuer waren die Fruchtshakes gut und man konnte sich auf den Kissen tummeln.

 
Mit dem Tuktuk geht es Flussaufwaerts, wo der Tubing Spass beginnt. Hinein ins kuehle Nass, zieht einen der Fluss runter vorbei an Bars und Sprungtuermen. Je nach Lust, laesst man sich an Land ziehen und kuehlt den Durst mit einem kuehlen Lao Bier und fetziger Musik.

 
Mit dem Motorrad machen wir uns am Morgen auf, die Hoehlen zu erforschen. Der Weg fuehrt uns durch entlegene Doerfer und durch Reisfelder.

 
Als erstes steht die Elephant Cave auf dem Program, die ihrem Namen aufgrund dieser Formation erhalten hat.

 
Dann wagen wir uns an eine etwas abenteuerliche Hoehle heran, die Loup Cave. Mit Stirnlampe versehen dringen wir in die Tiefe und hoffen, dass uns die Batterien nicht im Stich lassen.

 
Bei der naechsten Hoehle, der Nam Cave, wird es etwas nass, darum muessen wir mit dem Ring rein. Brr... ist das kalt unser Guide schlottert vor Kaelte.

 
Auf dem Heimweg geniessen wir wieder die Landschaft. Links im Bild ist uebrigens der Highway Nr. 13, die Hauptverbindung zwischen Nord und Sued!

 
Markus war der Tag noch nicht nass genug, er goennt sich eine Abkuehlung bevor es ins Hotel zurueck geht.

 
Auf geht es nach Phonsavan, aber warum wuenscht uns der Busfahrer viel Glueck!?

Die Ebene der Tonkrüge in Laos zeigt noch heute die Wunden der amerikanischen Angriffe. Bombenkrater überall. Doch auch die Hinterlassenschaften liegen noch zu tausenden im Boden. Vor vierzig Jahren fing dieser geheime Krieg an, der nie offiziell erklärt wurde.


"Fischteiche, wohin sie sehen. Wir brauchen dafür keine Löcher graben. Das haben die Amerikaner für uns getan." Und zwar ausgiebig. Über Laos fielen von 1964-73 mehr Bomben als im Zweiten Weltkrieg. Etwa zwei Tonnen Bomben pro Einwohner oder alle acht Minuten warfen die B52 Bomber ihre tödliche Fracht ab. Und dies neun Jahre lang. Dieser "Krieg" begann 1964 noch ohne Erlaubnis des Kongresses sozusagen im Geheimen. Präsident Richard M. Nixon holte sich erst 1969 nachträglich die Genehmigung vom Kongress ein. Ein merkwürdiges Vorgehen in einem demokratischen Rechtsstaat.

Warum warfen die Bomber gerade über Laos so viele Bomben ab? Ziele waren Nachschubwege der kommunistischen Rebellen Vietcong, der Ho Chi Minh Pfad, und Stellungen des kommunistischen Pathet Lao. Hier kam die Doktrin von Präsident Harry S. Truman zum Einsatz, den Kommunismus zurückzudrängen ("roll back"). In den Bergen von Laos sollte also die westliche Freiheit durch Bombenangriffe verteidigt werden.


Die Bewohner der Ebene der Tonkrüge flohen vor den Luftangrffen in Höhlen. Von der Provinzhauptstadt Xiang Khuang blieb nur eine Trümmerwüste übrig.


Der Vietnamkrieg ist zwar seit 1975 vorbei. Doch seine Folgen sind für die Menschen immer noch zu sehen. Napalmbomben haben ganze Wälder zerstört. Tausende nicht gezündete Bomben und Blindgänger liegen als "Zeitbomben" im Boden. Es wird wohl noch Jahrzehnte dauern das Land bombenfrei zu machen. Für ihren Krieg gegen Vietcong und Pathet Lao entwickelten die Militärs in Washington neben dem bekannten Entlaubungsmittel Agent Orange noch teufliche Bomben, sogenannte "Cluster Bomben". Die Generäle nannten sie zynisch "Uterus- oder Mutter-Bomben".

Denn sie zerfallen beim Aufprall auf die Erde in zahlreiche kleine kugelförmige tennisballgroße Sprengbomben. Deren Stahlsplitter verletzen in einem Umkreis von fünfhundert Metern jeden. Sie fügen aber nur kleine Wunden zu. Die Menschen sollten langsam sterben. Und solche Sprengbomben liegen heute noch fast überall in Laos. Besonders gefährdet sind Kinder, die mit ihnen spielen, da sie wie Baelle aussehen. Immer wieder werden Bauern von Bomben getötet, wenn sie beim Bearbeiten ihrer Felder mit Hacken auf Bomben treffen. Sie zahlen noch heute den Preis für die Verteidigung der amerikanischen Freiheit.

Es sind mehrere Hundert Steinkrüge in der Größe von einem halben bis zu drei Metern zu finden. Obwohl die Krüge nicht aus Ton bestehen und auch nicht in einer zusammenhängenden Ebene zu finden sind, hat sich die Bezeichnung 'Ebene der Tonkruege' eingebürgert. Das Alter der Krüge wird auf 1500 bis 2000 Jahre geschätzt. Das Gewicht beträgt bis zu 6.000 Kilogramm. ihre Verwendung ist bis heute nicht geklaert. Man hat Knochen unter den grossen Kruegen gefunden, so dass man vermutet es waren Krematorien. Es gibt aber auch die Vermutung, dass Reisswein in ihnen gelagert wurde. Es ist jedoch erwiesen, dass die Kruege aus den Bergen geschlagen wurden und auf dei Huegel geschleppt wurden, vermutlich mit Elefanten.

 
Das Marktleben!


 Mmh Wespenlarven und die bewegen sich noch
 

Mit dem VIP- Bus geht es nach Luang Prabang, wo Markus stundenlang nach einem Guesthouse sucht. Aber er wird fuendig, ein Doppelzimmer fuer $2,50, da kann man nicht meckern.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
Mit dem Tuktuk geht es Richtung Pakou Hoehlen, wo tausende Buddha Statuen stehen.

 
 
 

 
 

 
 
Auf der Rueckfahrt machen wir noch einen Stop im Whiskey Village, wo der Schlangenschnaps hergestellt wird.
 

 
 
Mit dem Slow Boat geht es in einem Tag( nein sollte es) Fluss aufwaerts nach Pak Beng. Leider treiben sehr viele Baumstaemme im Wasser, die das Ruder und den Motor unseres Bootes, arg in MIttleidenschaft ziehen. Aber kein Problem, nette Fischer steuern unsere treibendes Boot mit Kanus ans Ufer, wo mit HIlfe von Brechstangen und Steinen alles wieder flott gemacht wird.... und so nach einer Uebernachtung in einem kleinen Dorf mit einem Guesthouse mit 2 Zimmern, der Rest schlaeft auf dem Boot, geht es frueh um 6.00h wieder los Richtung Pak Beng. Eigentlich sollte die 2. Etappe nur 1 Stunde dauern, doch nach 15min. will die Batterie nicht mehr. Da sehen wir das 1. Mal einen Laoten der Sauer ist. Der Captain reisst sich die Kleider vom Leib, rennt nach hinten ( ja man glaubt es kaum, Laoten koennen rennen!) und flucht.

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 


 
Endlich in Pak Beng angekommen, finden wir ein huebsches Guesthouse. Zuerst goennen wir uns ein leckeres Fruehstueck, da die Tueten- Nuddelsuppe vom Abend davor bei beiden abfuehrende Wirkung hatte. Als wir wieder ins ZImmer wollen um uns frisch zu machen und etwas auszuruhen, ist das obere Stockwerk wegen Lackierarbeiten am Boden geperrt! Die Besitzerin bietet uns freundlicherweise ihr Bett an, was wir aber ablehnen und statt dessen ein Fahrradtour durch die Gegend machen.

 
 

 
 

 
Mit dem Bus geht es durch wunderschoene Landschaften weiter nach Udomxai. Mit 4 Franzosen zusammen machen wir ein Trekking rund um die Stadt. Zuerst wird das Picknick am Markt eingekauft und dann geht es mit dem Tuktuk raus aus der Stadt. Unsere Tour fuehrt uns quer durch ein Maisfeld und durch Doerfer mit H'MOng und Tai Minderheiten.

 
9.8.
Mit dem Bus geht es nach Nam Luang Tha, wo wir unsere letzte Nacht in Laos verbringen, bevor es mit dem Bus nach China geht.