China West (6.9- 25.9)

 
    SEIDENSTRASSE

8.09.07
Dunhuang- Fruehstueck mit Sicht auf die Duenen

 
Um von Grolmud nach Dunhuang zu gelangen muessen wir ein Alien Travel Permit bei der Polizei kaufen?!

10.09.7
Mit dem Bus geht es nach Hatuguo und von dort mit dem Minibus in ein kleines Kaff, wo wir den Namen nicht kennen.

 
Die eckligste Toilette die wir in Asien hatten. Pfui das Stinkt!

 
In der Nacht schneit es und unser Fahrer liegt an eine Infusion gehaengt neben uns im Bett. 4 Flaschen Salzloesung in etwas mehr als einer Stunde, das kann doch nicht gesund sein!

 
11.09.07
MIt dem Jeep geht es ueber den Pass, durch Flussbetten nach Ruatscha. Ohne Plattfuss geht es auch auf dieser Fahrt nicht, wenigstens ist unser Fahrer wieder Top Fif!

 
Je weiter wir fahren umso orientalischer wird es. Die Moschee in Ruatscha.

 
14.09.07
Sicht von unserem Hotelfenster aus in Kashgar auf den Markt. Via Cherchen und Hotan gelangten wir mit dem Bus hierher.

 
Na ja bei den Uebersetzungen happert es immer ein bischen...

 
Die Altstadt von Kashi ( Chinesischer Name von Kashgar)

 
15.9.07
Mit dem MInibus geht es zum Karakul See, nahe der pakistanischen Grenze.

 
Unser Gastgeber spielt uns auf seiner Pferdekopfgitarre ein traditonelles Stueck

 
In dieser Jurte schlafen wir, aber der Hund bleibt draussen!

 
Am Morgen machen wir uns frueh auf, um per Anhalter nach Kashgar zurueck zu kommen, wo der beruehmte Sonntags- Viehmarkt abgehalten wird.

 
Auf dem Weg ueberholen wir viele Einheimische auf dem Weg zum Markt

 
Rein ins Marktgetuemmel


Er wollte mich unbedingt unters Messer nehmen, doch an meinen Bart lass ich keinen ran!


Mmhh.. frisch gebackenes Brot.. eines unserer Hauptnahrungsmittel

 
Nach dem Einkauf wird die Ware geladen...

 
Das Schaf wird gleich vorort ausgenommen.

und die Schwerstarbeit machen andere....

 
18.09.07
Mit dem Zug geht es weiter nach Urumqi (ca.2.1MIllionen Einwohner), der Stadt die laut Guiness Buch der Rekorde am weitesten weg ist von jeder Kueste mit ca. 2500km.

 
Der Grand Bazar, wie man sieht hat hier der Westen Einzug gehalten...

 
Nachts mutieren die Strassen zu Fress- Strassen

.... am morgen danach brauchts erst mal eine Generalreinigung und die ist in China meist von Frauenhand ;-)


und ab und zu hilft die Strassenputzmasch....ach nee falsch,
der Strassenspritzer auf der Strassenputzmaschine :-)))

Was einem da so alles ueber den Weg laeuft auf der Strasse.. Na ja gute Werbung fuer den Frisoer ist es ja!

 
In Urumqi besuchten wir das Museum, wo bekannte Mumienfunde ausgestellt sind. Die in der trockenen, sandigen Taklaman Wueste aufgefundenen Mumien sind erstaunlich groß (z.B. 1,76 m), blond, blauäugig, mit Bart, teils hellhäutig und mit kaukasischen Gesichtszügen und werden dadurch sehr sicher den Europaern zugeordnet.  Die Mumien datieren auf Zeiträume von 1800 v. Chr. bis 200 n. Chr. Auch die durchgeführten Gen-Analysen stützen das Bild vom Europäer. War schon beeindruckend wie gut erhalten die Koerper waren.

 
20.9.07
Naechste Stop ist Jiayuguan. Eigentlich gaebe es hier ein Fort zu besichtigen, aber wir haben die Nase voll von Touristen Angeboten und ziehen lieber durch die Strassen und Maerkte.
 
Laden Eroeffnung, die hiesige "Guggemusig" spielt auf! ( Toent wirklich so und sieht auch so aus) 
 
 

 
Was die wohl fuer Duenger benuetzen, die Zwiebel wog mehr als 1Kg.!!!

 
Und die Asiaten sind wieder am Zocken!


22.9.07
Der aeusserste Punkt der Seidenstrasse, Xian, Hauptstadt vieler chinesischer Dynastien. Mit 4,2 Millionen Einwohnern und vielen Hundert Universitaeten und Colleges eine sehr lebendige Stadt.
 
Den Turm wollten wir besteigen, aber das Militaer liess sich partout nicht darauf ein!

 
Der Belltower/ Glockenturm im Stadtzentrum

 
Aus einem Teigballen, werden schnell frische Nudeln fuer unseren Nudeltopf gezaubert und das ganze kostet uns nicht einmal 1.- Fr.

 
So werden in China Dauerwellen gemacht!!! H I L F E

 
Gruss an alle aktuellen und ehemaligen Elektro Merz Mitarbeiter. Wer traut sich an diesen Telefonschaltkasten ran?!

 
Sepp, sollen wir euch diesen Wagen bringen, dann kann Annina mit Patenkind Ausfahrten machen! 


Auf geht es zum 8. Weltwunder, den Terracotta Kriegern. Das Mausoleum Qín Sh464;huángdìs ist eine frühchinesische Grabanlage aus dem Jahre 210 v. Chr., welche für den ersten chinesischen Kaiser erbaut wurde. Es ist einer der größten Grabbauten der Welt. Der Bau der Anlage begann schon unmittelbar nach der Krönung von Qín Sh464;huángdì. Wissenschaftler und Archäologen mutmaßen, dass über 700.000 Arbeiter an der Errichtung beteiligt waren. Das innere Rechteck wird dominiert vom Grabhügel. In diesem künstlich aufgeschütteten und in Pyramidenform konstruierten Berg soll der Kaiser begraben worden sein. Umlagert wird der Hügel von Gruben mit Begleitbestattungen.
 
Die Entdeckung der Anlage geschah rein zufällig im März 1974, als chinesische Bauern aus dem Dorf Xiyang versuchten einen Brunnen zu bohren, um die Trockenheit zu bekämpfen. Sie stiessen auf Ton und meldeten ihren Fund. Im Zuge Untersuchungen wurde in der Grabanlage des Kaisers eine Tonarmee mit tausenden Figuren unter dem Boden entdeckt.
 
Bis heute ist erst etwa ein Viertel der gesamten Anlage komplett freigelegt. Der Grabhügel selber ist noch unangetastet. Chinesische Archäologen wollen ihn erst später öffnen, wenn das Material bearbeitet ist, welches bis jetzt ausgegraben wurde.
Die Terrakottaarmee, welche sich auf drei Gruben verteilt, besteht aus knapp 7.278 lebensgroßen Soldaten (Fuß- und Reitsoldaten), denen Pferde und Kriegswagen und echte Waffen beigegeben sind. Es handelt sich um die Darstellung einer vollständigen Armee der damaligen Zeit. Die verschiedenen Ränge sind an unterschiedlichen Uniformen erkennbar.


In der Hauptgrube sind die Soldaten in einer Schlachtordnung aufgestellt. Die ersten drei Reihen (204 Bogenschützen) bilden die Vorhut. Dahinter folgt die Hauptarmee, welche aus wahrscheinlich 6.000 Soldaten besteht. Da nicht die ganze Grube ausgegraben wurde, kann man die Gesamtzahl nur anhand der „Figurendichte" der bereits ausgegrabenen Soldaten schätzen. Diese Hauptarmee wird links und rechts von der Flankendeckung abgesichert. Am Ende folgt die Nachhut.
 
In der zweiten Grube befinden sich Infanteristen, Reiter und Streitwagen. In der dritten Grube fand man weitere Figuren, welche man aufgrund der Aufstellung und Ausstattung (zum Beispiel Zeremonialwaffen) der Soldaten als Kommandostab identifizierte.

 
Bemerkenswert ist, dass alle diese Figuren individuell gestaltet sind, also keine zwei in Haltung, Gesichtszügen oder Ausstattungsdetails identisch sind. Offen ist die Frage, ob tatsächliche Soldaten von damals nachgebildet wurden oder ob die Erschaffer die unterschiedlichen Figuren frei gestalteten.

 
Da besteht doch eine markante Aehnlichkeit, speziell in der unteren Gesichtshaelfte!

 
Hauptsache die Fassade stimmt! Leitsatz in China

 
BYE BYE SEIDENSTRASSE...