Neuseeland Südinsel (23.11.07-20.1.08) - Seite 8


Kepler Challenge
Dieses Rennen wird jaehrlich seit 1988 ausgetragen und folgt der 60km Route des Kepler Track. Die Rekordzeit von 4:34 wurde im Jahr 2005 von Phil Costley aufgestellt. Der aelteste Teilnehmer war 74 Jahre und brauchte etwas ueber 11h.



Also weiter, der Berg ruft!
Der Gipfel, hier hat es vor 2 Tagen noch geschneit.
Weiter geht es dem Grat entlang...
Nach einer kurzen Mittagspause, machen wir uns wieder auf den Weg. Jetzt kommt der Abstieg, sprich Arbeit fuer die Knie.


Waehrend Nadja eine Pause einlegt, laeuft Markus noch eine extra Strecke zum Wasserfall.



Zum Glueck nimmt uns ein Englaender mit, nur sagt Nadja, er koenne uns an der Hauptstrasse rauslassen. Sprich, die laengsten 3km in unserem Leben, muessen wir von dort zum Parkplatz laufen.
Jetzt hauen wir zwei riesen Steaks auf den Grill!

Der Kea lebt in den Gebirgen der Südinsel Neuseelands, den neuseelaendischen Alpen.
In den Wintermonaten, wenn in den Bergen die Nahrung knapp wird, treibt
es die Vögel ins Flachland. Er ist einer der wenigen Papageien, die
außerhalb der Tropen sogar im Schnee leben können.
Bei neuseeländischen Farmern kam er in Verruf und wurde von diesen verfolgt, weil er tote Schafe anfraß. Keas wurden aber auch dabei beobachtet, wie sie lebenden
Schafen die Haut aufrissen und Fett aus der Nierengegend fraßen, was
ihnen schnell den Ruf eines „Schafsmörders" einbrachte.
Der Kea ist besonders neugierig und verspielt. Das „Untersuchen" von
Gegenständen, die von Touristen mitgebracht und unbewacht liegen
gelassen wurden, geht häufig nicht ohne Beschädigung aus. Besonders
gefährdet in dieser Hinsicht sind geparkte Autos, bei denen unter
anderem Dichtungsgummis an Türen und Fenstern und der Lack durch
Bearbeitung mit den kräftigen Schnäbeln Schaden erleiden. Vor allem die
Jungtiere finden daran großen Gefallen.
Keas gelten als sehr intelligente Vögel. Sie sind in der Lage,
Werkzeuge zu nutzen und haben ein sehr gutes technisches Verständnis.
Das Öffnen von versperrten Mülltonnen beispielsweise gelingt ihnen
problemlos.

Der 15 Kilometer lange Fjord ist die wichtigste Touristenattraktion des Fiordland Nationalpark im Südwesten der Insel und gehört somit auch zum Weltnaturerbe der UNESCO.
Der Fjord entstand durch die Gletscherbewegungen der Eiszeiten. Der Milford Sound erstreckt sich 15 Kilometer von der Tasmanischen See ins Land und wird von bis zu 1200 Meter hohen Felswänden umgeben. Die höchste Erhebung ist der Mitre Peak (Bischofshut) mit 1692 Metern.
Durch Steigungsregen an den direkt anschließenden neuseelaendischen Alpen gehört der Milford Sound zu den regenreichsten Gebieten der Erde. Jährlich fallen hier 8000 mm Niederschlag.
Jeder Regenfall schafft Dutzende vorübergehende Wasserfälle an den
umgebenden Steilhängen, von denen einige eine Länge von 1000 Metern
erreichen. Jedoch kann das Regenwasser das Abrutschen von Teilen des
Regenwalds verursachen. Im Wasser leben Robben, Pinguine und Delfine.
Der Kaeptaen macht sich einen Spass daraus die Touristen zu duschen und faehrt mit Boot ganz dicht an die Wand, unter einen Wasserfall.
