Neuseeland Nordinsel (20.1- 17.2) - Seite 7

28/29.01.08
Rotorua
ist bekannt für seine geothermalen Aktivitäten. Hier gibt es zum Beispiel viele unterschiedliche Geysire, die teilweise bis zu 20 Meter heißes Wasser ausstoßen können. Durch die hohe thermale Aktivität werden die meisten Häuser Rotoruas durch Erdwaerme geheizt. Außerdem ist ein permanenter Schwefelgeruch typisch für die Stadt.Das heutige Rotorua wurde erst um 1830 von den M257;ori, die landeinwärts zogen, gegründet. In den 1860er-Jahren war die Gegend ein bedeutender Schauplatz der Neuseelandkriege. Zwanzig Jahre später wurde das Gebiet um Rotorua zu einem "special town district", einem besonderen Stadt-Distrikt, ausgerufen, um Rotoruas Potential als Kurort zu privilegieren. Bis 1886 befanden sich unweit von hier bei Tarawera die White and Pink Terraces, ein beliebtes Ausflugsziel, das beim Ausbruch des Tarawera- Vulkans vollständig zerstört wurde.


Die Maori  (Ureinwohner Neuseelands)

Neuseeland war eine der letzten Gegenden der Erde, die von Menschen besiedelt wurden.
Forschungen führten zu der Annahme, dass Neuseeland wahrscheinlich in mehreren Wellen besiedelt wurde, ausgehend von Ost-Polynesien zwischen 800 und 1300. Maori berichten in ihren mündlichen Überlieferungen von diesen Immigrationswellen und beschreiben und benennen das jeweilige waka (Kanu). Verschiedene Staemme der Maori beziehen sich auf entsprechende Kanus und nennen nicht nur ihren Stamm, sondern auch ihr Kanu, wenn sie sich vorstellen.
Ursprungsland ist in der Mythologie der Maori die Insel Hawaiki, von der bisher nicht geklärt ist, ob diese existiert und wenn ja, welchen Namen sie heute trägt.


Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das neuseelaendische Maori als Alltagssprache verloren. Heute sind viele Maori mittleren Alters ihrer ursprünglichen Sprache nicht mehr mächtig. Seit de 70ern unterrichten deshalb viele Schulen die Kultur und Sprache der Maori.. Im Jahr 2004 startete Maori TV, ein staatlich finanzierter Fernsehsender, der seine Sendungen möglichst in Maori ausstrahlt, wenn auch mit englischen Untertiteln. Te Reo Maori, wie die Sprache genau heißt, ist heute offizielle Amtssprache in Neuseeland. Deshalb sind offizielle Webseiten in beiden Sprachen vorgehalten, und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sollten wenigstens in Ansätzen der Sprache mächtig sein, was sich aber bislang so nicht durchsetzen lässt. Die Volkszaehlung im Jahre 2006 ergab, dass 4% aller Neuseeländer Te Reo Maori sprechen können.


Maori moko ist die dauerhafte Verzierung des Körpers und Gesichts der Maori. Es unterscheidet sich von der sonst üblichen Taetowierung insofern, als dass nicht mittels vieler kleiner Punkte und Stiche aufgetragen wurde, sondern mit Kratz- und Schabwerkzeugen. Die Haut mit Moko trägt narbige Erhebungen und ist nicht mehr glatt und weich.

Diese Tradition wurde von Maori aus ihrer polyneschischen Heimat Hawaiki mitgebracht, und die Methoden und Muster sind ähnlich denen in anderen Teilen Polynesiens.


Bevor die Europäer nach Neuseeland kamen, trugen viele, wenn nicht praktisch alle hochrangigen Maori Moko, und Maori ohne wurden als von niedrigem sozialen Status angesehen. Das Erhalten des Moko kennzeichnet einen wichtigen Lebensabschnitt als Übergang von Kindheit zum Erwachsenendasein, und wurde von vielen Ritualen begleitet. Das Moko selbst trägt eine Art Code, der genauere Aussagen zu Herkunft und Rang des Trägers zulässt.
Zudem galten Moko als attraktiv.
Männer trugen Moko vor allem im Gesicht, auf dem Gesäss und Oberschenkel, manchmal auch Rücken und Waden. Frauen trugen Moko auf den Lippen und am Kinn, manchmal auf der Stirn, Rücken und Schenkel.

30.1.08
"White Water Rafting"
auf dem Kaitona-River nahe Rotorua. Eine abenteuerliche Schlauchbootfahrt mit meheren Wasserfällen, wobei der eine die beachtliche Höhe von 7m aufweist. Wenn man Glück hat, dann sitzt man unten noch im Boot - oder man wird wieder aufgelesen. Total super mit viel Spass und Abenteuer!




Danach ging es auf den nahegelegenen Funpark. Haben ja gewusst das die Kiwis erfinderisch sind in neuen Sportarten aber so was verücktes hätten wir nicht erwartet.