Philippinen (17.12- 7.2) - Seite 15
Nach der Parade machen wir uns auf weitere Grabstätten zu erkunden.




Via Bagio City wo wir eine Nacht verbringen, reisen wir nach Angeles, ehemaliger US Stützpunkt, der zur Party- und Abschleppmeile mutiert ist. Wir mieten uns ein Motorrad und erkunden die Gegend um den Pinatubo herum, die beim letzten Ausbruch im Jahr 1991im Ascheschlamm versunken ist.

Die Eruption von 1991 war ungefähr 10-mal größer als die Eruption von Mount St. Helens im Jahr 1980. Die Explosion hat den früheren Gipfel des Vulkans zu einem 2,5 km breitem Krater geformt. Der höchste Punkt des Kraters ist jetzt 1486 m über dem Meeresspiegel. Das sind 259 m weniger als der Gipfel vor der Eruption hatte.
Mindestens 875 Menschen kamen während der Eruption um. Die meisten von ihnen, weil die Decken ihrer Häuser durch das schwere Asche-Wasser-Gemisch einstürzten. Das war eine Gefahr, die durch den Taifun noch einmal verstärkt wurde. Die Evakuierung großer Gebiete vor der Eruption rettete hier wahrscheinlich zehntausenden Menschen das Leben und kann für die Vulkanologen und die Eruptionsvorhersage als ein großer Erfolg gesehen werden.
Seit der Eruption kommt es während jeder Regenzeit zu weiteren Laharen, wodurch schon tausende Menschen umziehen mussten. Hunderte Quadratkilometer anbaufähigen Landes wurden unfruchtbar und die Existenz tausender Bauern wurde zerstört.


Leider können wir nicht in die Kirche rein, weil sie gerade eine Serie drehen. Das Film Team war auch nicht sonderlich begeistert, als plötzlich unser Motorrad im Bild war.
Zurück in Manila heisst es Japan Railpass organisieren, Kinobesuch und uns noch einen letzten Wunsch erfüllen, nähmlich alle James Bond auf DVD. So jetzt kann es weitergehen nach Japan!
