NEUSEELAND

 
29. Maerz 2009
 
KA PATUPATU AKE TAKU MANAVA........AOTEAROAAAAAAAAAAAAAAAA!!
Mein Herz schlaegt hoeher in Neuseeland!! (Maori-Sprache)
 
Sitze gerade verschwitzt nach einer Biketour an einem herrlichen Spaetsommertag in einem Internetcafe. Endlich finde ich Zeit, kurz etwas zu erzaehlen.
Am besten fange ich von vorne an:
 
Noch vor 10 Tagen habe ich mit meier Familie ein Abschiedslied (inkl. Tanz von Simeon :-)) gesungen.
Am meinem letzten Tag vor der Abreise bin ich nochmals mit den Inlineskates von Biel bis Neuenburg gefahren. Somit habe ich die Seelandschaft von der Schweiz noch praesent und in schoener Erinnering.
Nach einem Meeting am Donnerstagabend mit Patrick in Bern, startete ich am Freitag Morgen die lange Reise......
Der Flug war entspannend. Erst jetzt begann ich mich mental auf das andere Ende der Welt einzustimmen. Es war so ein "leichtes" und angenehmes Gefuehl, nur mit dem noetigsten Material weit weg fliegen zu koennen und alles so zuruecklassen wie es ist: -keine Wohnung, -keinen Job......aber liebe Leute und einen Kellerabstellplatz in Ostermundigen. "Dank" der Rezession hatte ich im Flugzeug soviel Platz, dass ich mich ueber 3 Sitze in allen Positionen bequem hinsetzen konnte. Wenn ich muede war, streckte ich meine Beine der Laenge nach aus und schlief ein. So sind die 25 Stunden (inkl. 3h Stop in Singapore) schnell verflogen.
Um Mitternacht (Ortszeit) landete ich in Auckland. Yeeeeeeeaaaaaaaaa im dunkeln atmete ich die angenehm warme Luft ein. Die 1. Nacht schlief ich in einem Motel einer koreanischer Familie in Flughafennaehe.
Die Ureinwohner von Neuseeland sind frueher beim erkunden von neuen Revieren immer zuerst auf den naechsten Huegel hoch gewandert, um einen Ueberblick und eine Orientierung zu verschaffen. Nach diesem Motto stieg ich auf den vulkanischen Huegel Mount Eden. Von da aus hatte ich die Sicht ringsum ueber die grosse Stadt der Segel. Auckland ist mit 1.3 Millionen Einwohnern die dicht besiedelste Metropole in Neuseeland. 

Am Mittag wurde ich vom Kiwi-Shuttlebus ueber die vulkanische Huegelkette zur andern Kuestenseite nach Whitianga zu meinem Home-stay gebracht. Ich lebe bei Barbara in einem typisch neuseelaendisch gemuetlich tiefem Haus mit nur einem Partere 5 Gehminuten vom Buffalobeech entfernt. Barbara ist verwittwet und Mutter von 3 Soehnen mit 5 Grosskindern. Sie reist gerne und ist daher eine freiheitsliebende und offene Frau. Bei ihr fuehle ich mich absolut wohl. Ausserdehm kocht sie lecker und leistet einen grossen Beitrag, mir das Englischsprechen beizubringen. Sie ist fuer mich eine Superhomstay-Mama!!!
 
 
12. April 2009
 
Am 23. Maerz feierte ich meinen 27. Geburtstag in der Coromandel-Outdoor-Language-Schule. Es war mein 1. Schultag in Whitianga. Vom Lehrerteam und den Studenten wurde ich mit einem Happy birthday Song herzlich in Empfang genommen. In der Morgenklasse sind neben einer Schweizerin und Argentinierin alles asiatische Schueler. Am meisten aus Japan, aber auch aus Thailand und Korea. Neben der Sprache lerne ich auch vieles ueber andere Kulturen. Die Lektionen werden von talentierten Lehrern spannend unterrichtet und interessante Themen in der Klasse diskutiert. Es ist beeindruckend wenn so verschiedene Kulturen zusammenstossen.
Am Nachmittag studiere ich in einer kleinen Gruppe fuer das Cambridgeexamen. Da profitiere ich besonders viel. Ich bin mehr gefordert, als ich erwartet hatte. Taeglich 5 Stunden sitzen und aufmerksam sein, anschliessend die Homeworks zu erledigen kosten mich eine Menge Konzentration........Grammatik bueffeln, Englisch zuhoeren und verstehen bedeutet Wortschatz erweitern. Lesen und schreiben, ja sogar denken sollte ich in Englisch. Uuuuuh das ist fuer mich hart, aber eine gute Herausforderung.
Meine Aufmerksamkeit traniert taeglich um besser zu werden. Meine Schwaeche ist, mich in Details zu verlieren und mit meinen Gadanken irgendwohin zu entschwinden. Noch nie im Leben hatte ich eine Lehrperson, die so gut merkte, wenn ich am traeumen bin. Helen ist eine erfahrene Lehrerin, Schauspielerin, Saengerin,Psychologin und Humoristin zu gleich. Mit einem Papiertaschentuch an einen langen Holzstiel geknuepft, hat sie eine Flagge gebastelt. Damit schwingt sie vor meinem Gesicht durch die Luft, wenn ich am Traeumen bin. Ihr seht, ich werde mental richtig gefordert.
Um diese Leistung zu erbringen, bewege ich mich im Naturparadies rund herum. Whitianga hat einen Schiffshafen fuer Fisch- und Meeresfruechtenexport und liegt in einer grossen Bucht der Coromandelhalbinsel an der Pazifikkueste. Noerdlich und suedlich hat es viele schoene und weite Straende. Auch hier komme ich zu meinen heissgeliebten Kuestenspaziergaengen. Ich klettere ueber grosse Steine und renne langen Muschelteppichen entlang neben schoener dichtbewachsener und gruener Landschaft, und atme die frische Meeresbrise ein.Mmmmmmmmmmmmmmmmmh
Wenn es tagsueber heiss wird, springe ich ins Wasser und schwimme von der Schule nach Hause. Nein nein, das waere nur eine Option :-).
 
Etwa 20km suedlich befindet sich der Hotwater Beach. An einem Sonntag schaufelten Laura und ich bei Ebbe ein Loch im Sand frei und verschaften uns einen Teich mit unertragbar heissen Wassertemperatur. Nach dem Bad im Meer bei starker Stroemung, fuhren wir einige km nordwaerts auf einen Klippenvorsprung. Von da aus wanderten wir auf dem gutmarkierten Weg hinab zum traumhaft schoenen und sauberen Strand bei der Cathedral Cove. Dort schwammen wir um den maechtigen Felsblock und duschten uns anschliessend mit Suesswasser unter dem Wasserfall..
 
Von der Tierwelt habe ich noch nicht viel gesehen. Ein par totgefahrene Possums auf der Strasse, von welchen es anscheinend zu viele gibt. Possums sehen einem Fuchs aehnlich. Sie vermehren sich wie Meerschweinchen und sind fuer Neuseeland eine Plage. Da sie das Nationaltier, den Fluegellosen Kiwivogel, jagen und fressen. Die Kiwipopulation ist ihretwegen stark geschrumpft...
Oh ja, und eines Tages sah ich am Strand ein kleiner Pinguin in seiner letzten Lebensstunde. Der hat sich wahrscheinlich von der Suedinsel hierhin verirrt. Er hat mir zu gewinkt, hat aber ploetzlich aufgegeben, und sich von den Wellen davon tragen gelassen...:-(
Den Muecken bin ich verleidet. Somit schlafe ich wieder herrlich und ohne laestigen Juckreiz auf der Haut.
 
Easterholiday!
 
Suche meinen Osterhasen auf aktiver Landschaft zwischen blubbernden Krater-Loechern, Fontaenen von Geysiren bei schwefligem Geruch. Die vulkanische Umgebung von Rotorua hat jenste Nationalpaerke sowie Extremsport- und Fun-Angebote. Wegen dem starken Tourismus wird diese Stadt auch "Rotovegas" genannt. Hier gibt es vieles ueber den Arawa-Stamm der Ureinwohnern zu erfahren. Nirgenswo in  Neuseeland wohnen mehr Maoris als hier.
Dieses Wochenende nutzte ich das gute Wetter fuer landschaftliche Erkundungen.
Nach der Ankunft am Freitag genoss ich bei hellem Mondschein unter freiem Sternenhimmel ein entspannendes Bad. Von 20 Uhr bis fast Mitternacht wechselte ich von warmen zu heissen Thermalbaedern im polinesischen Naturwelnessparadies. Waehrend mir Wasser in einem schmalen Strahl ueber das Gesicht floss, starrte ich in den Nachthimmel und betrachtete das Sternbild. Es ist anders als ich mir gewohnt bin.............ich bin weit von Europa entfernt, und fuehle mich dennoch wie zu Hause. Was ist eigentlich neu und anders fuer mich hier in Neuseeland?
Aha:
-Das Ozonloch ist spuehrbar. Sogar bei bewoelktem Himmel fuehlte sich meine Haut ploetzlich brennend an.
-auf der Strasse ist Linksverkehr. Da habe ich letztes Wochenende mit einem gemieteten Wagen sogar mal par Meter als Geistesfahrer hinterlegt...ujuju zum Glueck war es eine Landstrasse.
-Wer mit dem Bike unterwegs ist, traegt obligatorischerweise einen Helm. Deshalb schwitze ich bei laengeren Strecken auf dem Haarboden.
-Die Leute sind locker und superfreundlich. Die Kiwi's machen einen gluecklichen und gesunden Eindruck. Autdoor-aktive Leute gehoeren zur Kulisse im Land. In den Bars und Restaurans ist saubere Luft und die Staedte sind gepflegt und ordentlich.
 
Dieses Wochenede wohne mit angenehmem, unkpompliziertem und reisefreudigem Volk zusammen in einem familiaeren Backpacker in Rotorua. Gestern war ich im gewaltigen Vulkanvalley von Waimangu mit einem Studenten "Te" aus Thailand unterwegs. Maechtige Geysiren zischten zwischen den Felsen aus dem Boden. Wie in einer Bratpfanne brodelte der groesste Heisswassersee der Erde. Der Weg fuehrte uns an verschiedenen Kratern vorbei. Einer davon ist gefuellt mit tuerkisblauem Wasser, welches abhaengig von den Algen seine Farbe wechselt . Auch die Steinterassen lassen sich in aussergewoehnlichen Pink-, Weiss-, Gelb- und Orangetoenen blicken. Auf diesem Mineralstoffreichem Boden gedeihen unzaehlbare Pflanzenarten. Zwischen dampfenden Steinen habe ich ein Brombeerparadies entdeckt. Da habe ich natuerlich zugegriffen bis sich meine Zunge violett verfaerbte :-).
"Te" ist sich in langen Wanderungen nicht so gewoehnt. Deshalb hatte er nach der Haelfte des Walkingtracks mich alleine weiter gehen lassen und hat mich am Ende des Tales bei einem Kratersee mit dem Bus wieder erreicht. Te hat mir vieles ueber seinen buddistischen Alltag in Thailand erzaehlt. Es war sehr interessant. Habe dazu passend am Abend einen excellenten Thai-Dinner gegessen.
Heute morgen wollte ich einen kleinen Rundgang im Redwood Forest machen, um mittags zurueck beim Nationalparkeingang zu sein. Haette naemlich mit Wendy einer Bio/Chemie-Lehrerin aus der Hochschule in Rotorua abgemacht, dass wir zusammen eine Maori-village besuchen wollen. Wendy habe ich nach meiner Ankunft in Rotorua kennengelernt, als ich mich im Zentrum nach Ausflugszielen erkundigte. Da ich heute den Walkingtrack etwas unterschaetzt habe, hat mir die Zeit um Stunden nicht gereicht, rechtzeitig zurueckzusein. Per Buschtelefon (habe mir ein Mobilphone gekauft) kommunizierte ich mit Wendy. Sie nahm es gelassen und sagte ich solle den Wald geneissen, und sie anrufen wenn ich das naechste Mal Zeit und Lust fuer ein Treffen habe. Schlussendlich hatte ich mich den ganzen Tag zwischen den Farnen, Palmen , Tannen Fliegenpilzen und vieles mehr aufgehalten und viele Huegeln passiert .....Vor Freude habe ich das Rad gedreht und laut gesungen:-)
 
Koennte noch Wochen verbringen, aber die Schule in Whitianga ruft schon wieder.........
19. July 2009 bye bye school............no studying any more
 
To say good bye in Whitianga was harder than doing the exam in Auckland this week. But I really look forward to traveling soon in INDONESIA!!!
I love traveling and discovering different countries. As well I like to communicate with people and I want to learn from other cultures in any place of world. For this I need to spaek more foreign langauages especially English. That's one of my main reason why I came to this wonderful school: Coromandel Outdoor Language Center.
I've been studying there for 12 weeks for the English First Certrificate. In the begin I had some difficulties to sit down and concentrate on the focus. Because I get lost in details very easely. Sometimes I am a daydreamer.........
Fortunately my teacher Helen realised this very early. She could wake me up and with her impulsive way of teaching I was motivated to carry on studying hard. I think she can feel how other people think. I admire her because she has a great knowledge of life and she treats stuedents totally fair. I could learn more than English from Helen. "I want to say thank you! I believe, how you act it comes back in the same way to you someday. And I hope that this comes back to you!"
For being able to study I need activities in nature. Whitianga is a fantastic place for runing along the beaches, walking through the forest to the shakespearcliffs, cicling to further bays and listening to the sound of the breaking waves in the ocean. 
One day after school I could go for a sunset surfing trip with Ross, Patrizzia and Deliah. That was one of my most exciting and adventurous day in Whitianga. Ross is the surf champion from the age over 50 and the best singing teacher I've ever had. I wish him always good waves in Simpsons beach!
Kim the activity teacher is a very energetic person and has a great sense of humor. I see he likes students and he really loves his job. "keep laughing! It gives you power and keeps you young. Thank you for the time I could spend with you!"
Kate is an optimistic and selfconfident taecher. I look back to interesting conversation classes. I like her voice and clear pronunciation. I wish her success where ever she can use it!
When I hear Alistor talking with his british accent, I open my ears. He is a great teacher with a lot of patient. His explanations make the language easier. I wish him warm sunshine in his classes.
Muriel is an amazing teacher as well. in her classes I had fun to be involved in interesting and sometimes emotional topics.
Sandy and the office stuff might be multi talents because they are able to organise this school.
Moritz the boss seems like the daddy who loves to be with his chlidren in a multi cultural atmosphere. I'm thankful for my time at this school!