Cambodia

16./17. Nov. 2005 / Cambodia - Siem Reap
 
Ziemli spontan haend mier eus entschlosse, uf Siem Reap zfluege und dete Angkor Wat goge aluege. Churz nach de Buechig ufm Reisebuero bin ich zwar nueme so sicher gsi, ziemlich en tuere Gspass das Ganze....  Min einzige Gedanke isch gsi: hoffentli lohnt sich das wuerkli..
 
Nach knapp 4h schlafe (mier haend de letschti Abig in Bangkok mit de Franziska und em Puki no chli muesse gnuesse - or something like that... , gell Franziska? *g*) sind mier am fruehne Morge abgholt worde fuer an Flughafe Bangkok. Dete haend mier eus - gnau wie bi eusere Akunft - chli muesse froege, wie das alles so chan funktioniere a dem Ort, obwohls eis Chaos isch. Nacheme  superagnehme und churze Flug simmer daenn in Siem Reap glanded. Ufm weg vom Flugzueg zum Flughafe-Gebauede hemmer eus aglueged, grinst und eus beidi sofort wohl gfuehlt. Euse privati Guide de Saron haet scho uf eus gwartet und eus sehr herzlich empfange. Dadezue es herzlichs "Danke vielmal" an Rene hei id Schwiiz fuer die super Empfehlig! s'Hotel wo de Saron fuer eus bueched haet isch eus au grad symphatisch gsi, es stilvolls und komfortables Zimmer haet uf eus gwartet. Spoeter daenn... zerscht hemmer natuerli oeppis welle gseh...
De Saron haet eus mit de Tour durch de riesigi Tempel Angkor Wat  und sine interessante Erzaehlige dezue (bevor er d'Schuel zum Tourist-Guide gmacht haet, isch er Gschichtslehrer gsi) nume so zum stuune choene bringe. Au de Tempel Bayon haet eus fasziniert... Irgendwenn simmer daenn vor luuter Stuune und umelaufe und zuelose hungrig gsi und haend ime feine Restaurant es Khmer-Esse zu eus gno. Am Abig simmer daenn nomal is Zentrum und haend d'Ziit i dem Ort gnosse. Herzlichi Luet, feins Esse, agnehmi Atmosphaere ime Ort wo de Tourismus erscht langsam am ufcho isch und e zwuescheziitlich sehr agnehmi Temperatur (tagsueber ischs ziemlich  heiss gsi); was haend mier no meh welle? Gluecklich und voller Vorfreud und Spannig uf de naeschti Tag sind mier am Abig iigschlafe.
 
Am naechschte Morge ischs daenn au wieder frueh losgange, e Bootsfahrt ufm Tonle Sap, em groeschte  Frischwasser-See in Suedost-Asie haet uf eus gwartet. Mer haend au da vieli spannendi Sache vom Saron erfahre, interessanti Bilder haend sich i eusem Chopf ipraegt und mer haend nebed ere Fischfarm au no a Land doerfe de erschte private Arbetgeberin vo Cambodia doerfe en Bsuech abhalte. Dete isch eus z.B. mittels de eigete Raupe-Zucht zeiged worde, wie Siide hergstellt und au entsprechend verarbeitet wird oder wie die viele verschiedene Buddha-Figure us Holz und Stei hergstellt werded. Die Firma isch au grad e Arbetgeberin fuer vieli Lehrling, wo alli stolz sind, dass es endlich oeppis doerfed schaffe und chli Geld verdiene. Ein Lehrling haet voller Freud mit eus gredet, natuerli uf Englisch, und eus erklaert, er hebi in Phnom Penh doerfe ein Monat Englisch studiere waehrend sim Studium. De Monat hebi sehr viel gchoschtet, aber er hebi das unbedingt welle und er segi froh drueber, dass er das gmacht hebi. Uebrigens, de Monat Englisch-Studium haet 10 US-Dollar gchoschtet....
 
Leider haend mier bi eusere Planig vo Cambodia en chline Fehler gmacht (mier haend naemlich euses Gepaeck im Hotel in Bangkok untergstellt und daenkt, also 2 Taeg soettet eus scho lange - isch eus au vo es paarne Luet bestaetiged worde) und haend drum noed choenne laenger bliebe. Mer wahred sehr gern wiiter Richtig Suede greist, bis abe as Meer. Es haet eus so gfalle und eus haend eifach die Luet zuegseit. Obwohl mer noed lang dete gsi sind, haend mir dank em Saron sehr viel choene gseh und ganz sicher en erschte Iidruck uebercho. Zudem simmer au jetzt wuerkli no ueberzuegter, dass s'Geld wo mer amigs fuer de Dr. Beat Richner bze. sis Spital tuend spende, am richtige Ort isch!