Fiji

3. – 18. Juni 2006 / Paradies Fiji

Nach ere relative lange Reis vo Cairns via Brisbane (Ufenthalt am Flughafe: 6h) simmer zmitzt ide Nacht bi Temperature vo 25 Grad uf de Hauptinsle Viti Levu vo Fiji, in Nadi, acho. Da mier recht müed gsi sind, haets für grossi Sprüng nüme glanged und mir haend eus lediglich s'Hostel chli aglueged und eus en erschte Drink ade Bar goennt.
 
De naechschti Tag hemmer vorallem mit Erhole vo de lange Reis und em Organisiere vome Tagesusflug verbracht. Isch gar noed so eifach gsi. Mer haend schnell gmerkt, dass mer da ame Ort sind wo d'Uhre anderscht ticked, womer sich Ziit nimmt für Dieses und Jenes und mer als Uslaender ganz eifach eis muen ha:Geduld. D'Fiji-Time haend mir im Lauf vo eusem Ufenthalt immer wieder z'gspüre übercho und eus daenn selber au danach grichtet. Halb Stund früener oder spoeter? Egal. Was z'Australie "no worries" gsi isch, isch da eis: Fiji-Time :-)
 
Für en churze Bsuech in Nadi haets daenn aber doch no glanged. D'Stadt haet eus noed sonderlich gfalle, abgseh vom indische Tempel (wo aber wege Renovatione in Tüecher ghüellt gsi isch) und de schoene Souvenirlaedeli gits noed viel s'gseh.
 
Am Tag druf ischs uf en churzwiilige Usflug Richtig Hauptstadt Suva gange. Mir sind zerscht mitm Bus entlang ere wunderschoene Küschte gfahre und churz vor Suva simmer uf es langs Boot umgstiege. Mit dem ischs total ca. 2h is Landesinnere, sprich in Urwald und is "nichts" gange. En Badestopp bime Wasserfall isch e schoeni Abchüelig gsi. Churz druf abe simmer daenn ime Fijian-Village acho und haend choenne zum erschte Mal d'Gastfründschaft vo dene Mensche gspüre. Mier sind mit Musig und Gesang empfange worde, sind mitere Vorfüehrig id Taenz vo dem Land ihgweiht worde, haend feins Esse übercho und doerfe die Dorf-eigeti Schuel bsueche. Das isch alles würklich idrücklich gsi!
 
Am naechschte Morge isch euses Abentür Fiji daenn richtig losgange: miteme Karavan simmer bis zum üsserschte Punkt vo de Yasawas-Island (im Nordweste vo Fiji, für die wo d'Map chli gstudiert haend) gfahre. Mir sind dadezue grad mal 4h ufm Boot gsi und haend scho vieli verschiedeni, vorallem winzigi Insle choenne gseh. De erschti Idruck vo de Petra uf dere noerdlichschte Insle isch noed würkli guet gsi:s'Meer und de Strand noed schoen ("mir sind doch uf Fiji, das muen doch traumhaft si da!"), d'Unterkunft seeehr, seeehr eifach und s'Wetter isch au nüme überzügend gsi. De Thomas, no ganz uf Australie igstellt, haet nume gfunde "no worries!". Das Ganze haet sich aber bald gleit, de musikalischi Empfang und d'Herzlichkeit vode Inselbewohner haend eus beidi langsam iglullt und mir haend eus wohl gfühlt. Vorallem au, will mer grad a eusem zweite Tag uf dere Insle haend choenne de wunderschoeni, traumhafti und unglaublich tolli Stand "the blue lagoon" gseh. Mer chan das noed in Wort usdrucke, sowas muess mer eifach gseh (wenns au "nume" uf de Foeteli I eusem Fotialbum isch *grins*)!
 
I de nachschte Taeg ischs vo Insle zu Insle gange. Mier haend choenne mit de Iheimische i ihrne Doerfer wohne, a ihrem Lebe teilnaeh und haend vor allem oeppis gseh, wo vielne Luxus-Tourischte verborge bliebt: s'echte Fiji! Mir sind mit Locals zum fische gange, haend eus vo ihne ihres Paradies zeige lah (unter und überem Wasser) und eifach nach ihrem Lebe, nach ihrer Ziit glebt. Wiit weg vom Luxus, wiit weg vo de Zivilisation, vo de Computer, vo de Handys, vom TV, wiit weg vom Strom us de Steckdose.
 
Nach einere Wuche isch daenn das Abentür fertig gsi und mir sind uf Bounty Island acho. Das isch eis vo de verschiedene Resort für Budget-Reisendi (teilwiis sind aber au die Insle ziemlich tür, vor allem de Party-Ort Beachcomber Island). Bounty Island befindet sich nume ca. 30 Minute mitm grosse Katamaran vo de Hauptinsle entfernt. Demzufolge isch da au wieder gwüsse Luxus agseit gsi: mir haend e Klimaalag im Zimmer gha, sogar en chline Chüelschrank, 24h lang Strom us de Steckdose, e eigeti Duschi und im Ufenthaltsruum haets sogar en TV gha (sprich mer chaend chli choenne d'WM verfolge)! So fründlich, hilfsbereit und froehlich die Mensche sind, so anderscht ischs halt doch gegenüber em "echte Fiji". Es isch halt doch wieder eher uf d'Tourischte usgrichtet und mer merkt scho chli, dass d'Lüt de Job mached damits Geld verdiened.
 
Nichts desto trotz: mer haend de Ufenthalt uf Bounty Island unglaublich gnosse, sind jede Tag es paarmal um d'Insle umespaziert, immer wieder am Strand gsi (obwohl s'Wetter noed ganz so schoen gsi isch wie mers sich im Paradies vorstellt, es haet  sogar es paarmal gregnet), haend laessigi Lüt us England, Australie, Neuseeland, Portugal, Spanie etc. kenneglernt unds eus eifach guet gah lah. Mer haend Usflüg mit de chliine Boot uf Nachbar-Insle gmacht, sind d'Insle go aluege wo de Tom Hanks "Castaway" gfilmet haet und haend en Tagestrip mitm Segelboot "Seaspray" gmacht.
 
D'Ziit isch schnell verbi gange und scho simmer wieder am Flughafe gstande, sind mit em Abschiedslied vo de Fijians verabschiedet worde und im Flugi nach Honolulu gsaesse!
 

** Bula **
(was so viel heisst wie "hallo, tschüss, alles ok, herzlich willkomme, danke vielmal, machts guet, gueti Reise etc, etc.)